Italien aktuell 
Kunst und Kultur

Startänzer Roberto Bolle und das Ballett 

Von Vincenzo Delle Donne, Mailand 




Roberto Bolle gilt als der Superstar Italiens und tritt mit seinen „Tanz-Freunden“ überall im Lande auf.  Auch die  Reggia di Caserta, das Versailles des Südens,   lieferte die Bühne für den unerreichten Stern des  italienischen Balletts.  Dass Roberto Bolle nicht nur das Fach des klassischen Balletts, sondern auch des modernen Tanzes  beherrscht,  hat er dort virtuos gezeigt. Die Zuschauer seiner stets ausverkauften Aufführungen regelmäßig  ganz aus dem Häuschen.  
Neben Bolle wirken regelmäßig  Ausnahmetänzerinnen und -tänzer wie Bakhtiyar Adamzhan (Astana Opera, Astana), Timofej Andrijashenko (Teatro alla Scala, Mailand), William Bracewell (The Royal Ballet, London), Travis Clausen-Knight (International Guest Artist), Maria Eichwald (International Guest Artist), Nicoletta Manni (Teatro alla Scala, Mailand), Yasmine Naghdi (The Royal Ballet, London), Madoka Sugai (Hamburg Ballet), sowie Casia Vengoechea (International Guest Artist) mit.  Für die Klavierbegleitung sorgt zumeist Marcelo Spaccarotella.
Ohne Starallüren erfüllt der Superstar nach den  Glanzvorstellungen die zahlreichen Autogrammwünsche des vorwiegend  jungen Publikums.
Roberto Bolle, der ein Eigengewächs der Mailänder Scala ist,  ist ein Glücksfall für das italienische Ballett.  Der 50jährige  Piemonteser ist der Superstar der Tanzszene, der  wie kaum ein anderer im Fernsehen und Tourneen ein Millionenpublikum erreicht.  Für viele Tanzbegeisterte tritt Roberto Bolle damit in die Fußstapfen der  russischen Tanz-Legende Rudolf Nurejew.



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